Erdbebenhilfe: öffentliche und private Toiletten

In Kaule herrschen schlechte hygienische Verhältnisse. Die erst kürzlich fertiggestellten privaten Toiletten sind durch das Erdbeben beschädigt. Kaule e.V. wird daher in Kürze für die 40 Mitglieder von Kaule Environment Nepal Material für die Reparatur von mindestens 40 privaten Toiletten bereitstellen. Die Stiftung ‘Ein Körnchen Reis’ hat sie großzügig und unbürokratisch finanziert!
Herzlichen Dank an die Stiftung!

Für den privaten Toiletten-Neubau werden pro Familie eine Toilettenschüssel, Rohre und 3 Säcke Zement verteilt.
Eine neue öffentliche Toilette wird für das Zeltcamp im Ort gebaut. Dafür schließen sich 3-4 Familien zusammen.

Am Chowk, der zentralen Kreuzung in Kaule,  campieren noch immer viele Menschen, die aktuell keine sanitären Einrichtungen nutzen können. Der Bau einer öffentliche Toilette am Chowk geht gut voran. Der Septitank ist bereits gegraben und die Steine für die Verkleidung liegen bereit. Die Toilette hat 2 Kabinen mit Schüsseln und 2 zusätzliche Urinale.
Wir hoffen, daß die öffentliche Toilette bald benutzt werden kann und die schwierige sanitäre Situation sich dann langsam entspannt.

Beitragsfoto:
2015/05/DSC_0235.jpg
Bau des Septitanks für die öffentlichen Toilette vor dem Notcamp

___________________________________

original:  Autor: Anke, veröff: 2015-05-29

Titel: Toiletten in Kaule

Nach dem Erdbeben herrschen schwierige hygienische Verhältnisse in Kaule, zumal während des Erdbebens die erst vor kurzem fertiggestellten privaten Toiletten im Ort beschädigt wurden. Daher wird Kaule e.V. in der nächsten Zeit Material für die Reparatur von mindestens 40 privaten Toiletten bereitstellen:
pro Familie sollen 3 Säcke Zement, Rohre und Toilettenschüsseln verteilt werden. Des Weiteren sollen für die Ansammlungen von Zelten im Ort neue Toiletten gebaut werden, für die sich 3-4 Familien zusammenschließen werden.

Der Bau der öffentlichen Toilette an der zentralen Kreuzung in Kaule, an der derzeitig noch viele Menschen campieren, geht gut voran. Der Septitank ist bereits gegraben und die Steine für die Verkleidung sind nun auch da, so dass die Toilette hoffentlich bald benutzt werden kann und sich die schwierige sanitäre Situation langsam entspannt.

Unser Dank geht an die Stiftung ‘Ein Körnchen Reis’, welche die Finanzierung großzügig und unbürokratisch vorgenommen haben.